Gerade im Frühjahr, wenn der dunkle und - bei uns - eher nasse als eisigkalte Winter vorüber ist - dann leiden viele unter Müdigkeit und Depression. Wenn anstatt Lebensfreude der gleiche langsame Trott herrscht, der Hund nur "hinterherdackelt" und das Pferd immer triebiger wird, wenn die Katze nicht hinter dem Ofen hervorkommen will: dann hat die Frühjahrsmüdigkeit sie erfasst.

Ursachen der Frühjahrsmüdigkeit

Die Ursachen dieser Schwäche sind individuell und vielschichtig. Früher war es der Vitaminmangel. Zur Zeit von Flug-Obst für den Menschen und Rundum-Vollversorgung mit (künstlichen) Vitaminen für Tiere ist es wohl die Folge der Winterkälte. Lange Dunkelheit und fehlende Sonnenstrahlung werden ihren Teil beitragen. Im Winter ist die Bewegung oft eingeschränkt. So kommen auch bei unseren Tieren Mattheit, Unlust und Krankheitsanfälligkeit zustande.

Die Frühjahrsmüdigkeit schwächt das Immunsystem. So können Krankheiten ausgelöst werden. Einige Krankheiten beginnen unterschwellig. Sie bleiben lange unentdeckt und nehmen einen chronischen Verlauf. Weil unsere Haustiere uns nicht sagen können, dass sie morgens heiser sind oder "langsamer in die Gänge kommen", ist eine medizinische Kontrolle um so wichtiger. Ein Frühjahrs-Check zur Überprüfung der Gesundheit.