Pferde

leben heute unter besonderen Belastungen. Chronische Krankheiten nehmen zu. "Wohlstandskrankheiten" wie EMS (Equines metablisches Syndrom, Cushing und auch Hufrehe werden Häufiger. Trotzdem werden noch immer die meisten Pferde wegen chronischer Lahmheiten und Schmerzen im Bewegungsapparat  unreitbar.

Hier finden Sie Artikel zu Gesundheitsthemen, die für Pferde spezifisch sind - aus Sicht der Naturheilkunde. Ganzheitlich betrachtet. Wobei das naturwissenschaftlich-medizinische Wissen stets die Grundlage ist.

Ärger, Unwillen, „Zickigkeit“ - "Rittigkeitsprobleme"

dies können die ersten Anzeichen dafür sein, dass ein Pferd Schmerzen spürt. Widersetzlich gegen Hilfen, stur, zickig beim Putzen oder Satteln, Schwierigkeiten sich zu biegen … Sehr oft steckt Schmerz hinter solchen Problemen.

Unruhe, Nervosität, Widersetzlichkeit (Unrittigkeit), schmerzbedingte Reizbarkeit treten bei Pferden häufig auf. Oft sind es schmerzbedingte Widersetzlichkeiten: durch verspannte Muskeln, überanstrengte Muskeln, Sehnen und Gelenke.
Ein verspannter Muskel drückt die Blutgefäße zusammen: Er wird nur noch schlecht mit Sauerstoff versorgt und ist so anfälliger und weniger stark. Verletzungen werden so häufiger.

Hier bietet die Akupunktur eine gute Vorsorge, weil sie den Teufelskreis aus Schmerzen und Anspannung unterbrechen kann.

Denn verspannte Muskeln schmerzen. Ein schmerzendes Hüftgelenk z.B. strahlt über die ganze Kruppe aus - und macht sie empfindlich. Pferde verbergen ihre Schmerzen leider sehr gut. Hier finden Sie Hinweise, wie Sie trotzdem erkennen können, ob ein Pferd unter Schmerzen leidet.

Vorsorge

Eine frühzeitige Therapie kann hier sehr gut helfen. Ein etwa jährliches Überprüfen kann ein Pferd für viele Jahre gesund erhalten.

Die Suche nach den Ursachen einer Krankheit kann zu einer langfristig besseren Gesundheit helfen und zu mehr Lebensfreude für Ihr Pferd: und so zu einer besseren Leistungsfähigkeit und Bereitwilligkeit unter dem Sattel. Oft aber werde ich erst gerufen, wenn die Schäden schon schwerwiegend sind und das Tier als "austherapiert" aufgegeben ist. Aber selbst dann kann seine Gesundheit noch verbessert werden, so dass es wieder reitbar wird.

Die "Rittigkeit" ist ein weiteres Thema meiner Arbeit mit Pferden. Um seinen Reiter auf Dauer effektiv und ohne Schaden für den eigenen Bewegungsapparat tragen zu können (und damit reitbar zu zu bleiben), muss ein Pferd losgelassen sein. Oft aber führen Schmerzen zu Verspannungen. Überlastungen beim Antrainieren könne sich zu jahrelang anhaltenden Problemen entwickeln. Dies zu beseitigen ermöglicht es dem Pferd erst, seinen Körper auch unter dem Reiter elegant und kraftvoll zu bewegen.

Und, natürlich, das Thema Gastritis.