Homöopathie für Tiere

Homöopathie wird seit ihrer Entdeckung vor 200 Jahren auch bei Haustieren wie Hund, Katze und sogar Pferd angewendet. Und sogar bei Kühen, Schweinen, Hühnern und anderen Nutztieren. Homöopathie ist das bekannteste der Alternativen Heilverfahren.

Homöopathie als Regulationstherapie

Homöopathie ist eine Regulationstherapie: sie gibt einen Reiz, der den Körper darauf hinweist, was "gerade schiefläuf …" Auf diesen kleinen „Schubs“ reagiert der Körper. Kurzfristig können - müssen aber nicht - sich die Symptome verstärken: so kann z.B. Husten häufiger werden (Erstreaktion). Gleichzeitig geht es den Tieren schon besser: sie schlafen tief und erholsam, sind aufmerksamer, lebhafter, und ihr Appetit kehrt zurück. Der Körper beginnt, sich selbst zu heilen.

Auch wenn die Homöopathie wissenschaftlich umstritten ist, so ist sie nach meiner Erfahrung nach bei Hunden und Katzen sehr wirksam. Gerade bei den Problemen der Senioren kann sie sehr gut helfen. Denn sie belastet die Organe nicht mit den typischen unerwünschten Wirkungen schulmedizinischer Medikamente.

Probleme im Magen-Darm-Trakt, Allergien und Unverträglichkeiten sowie Probleme im Bewegungsapparat gehören zu den Anwendungsgebieten beim Tier.

Tier-Homöopathie: individuelle Therapie

In der Tierhomöopathie lautet die grundsätzliche Frage: Wer ist krank? Wie äußert sich Krankheit bei diesem einen, individuellen Tier? Es wird ein Mittel für einen Patienten gesucht, ein Mittel, das Ihrem Tier hilft, seine Erkrankung „zu erkennen“. Die Homöopathie aktiviert Selbstheilungskräfte.

Gerade für eine sensible Katze oder einen nervösen Hund ist es eine angenehme Therapieform: keine Spritze, sondern einige kleine Globuli, die gerne genommen werden. Die Behandlung kann sehr schnell wirken: in akuten Fällen innerhalb von Minuten. Chronische Beschwerden aber haben sich über Jahre entwickelt. Ihre Heilung braucht etwas Zeit.

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