IBD bei der Katze

IBD bedeutet Inflammatory bowel disease.

Es sind jene Darmentzündungen, deren Ursache man bisher nicht erklären kann. Es sind Störungen des Immunsystems, das plötzlich überreagiert. Die IBD der Katze wird mit dem Morbus Crohn beim Menschen verglichen.

IBD gilt derzeit als Ausschlussdiagnose - das heißt, wenn alles andere ausgeschlossen ist, wird das so genannte Inflammatory Bowel Disease, IBD diagnostiziert.

Durchfall ist nur ein Symptom, das Ihre Katze zeigt. Es ist keine eigenständige Krankheit. Durchfall kann bei vielen verschiedenen Krankheiten auftreten. Ein Tag lang weicher Kot aufgrund einer „Magenverstimmung“ ist für eine erwachsene Katze kein Problem. Kurzes Fasten und dann Anfüttern mit kleinen Portionen, und es geht dem Stubentiger wieder gut. Anders sieht es aus, wenn der Durchfall gar nicht mehr aufhören will.

Unterformen des IBD

Es gibt verschiedene Unterformen des IBD. Gemeinsam ist, dass vermehrt Zellen des Immunsystems in die Darmwand einwandern. Unterschieden werden diese Formen nach der vorherrschenden Art der Immunzellen. 

  • lymphozytär-plasmazelluläre Enteritis
  • eosinophile Enteritis
  • granulomatöse Enteritis.

Für die Schulmedizin ist die genaue pathologische Diagnose, auch durch eine OP mit Probenentnahme für eine Gewebeuntersuchung, wichtig. So wird die passende Therapie der Katze bestimmt. So ist z.B. bei der Eosinophilen Gastroenteritis und der seltenen Granulomatösen Enteritis oft eine lebenslange Kortisongabe nötig, um das Immunsystem der Katze zu unterdrücken.

Für eine homöopathische Therapie nach klassischen Grundsätzen - die bei Katzen gerade auch bei Durchfallerkrankungen sehr erfolgreich sein kann - kommt es auf die individuelle Ausprägung der Symptome Ihrer kranken Katze an. Welche Unterform der Gastroenteritis vorliegt, ist nicht so wichtig.

Haben Sie Fragen? Rufen Sie mich bitte unter 02273 - 59 30 59 an. Oder schreiben Sie mir eine E-Mail.

zur Orientierung - Sie sind hier